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Vom 14.07. bis zum 16.07.2000 führten wir mit unserem Stamm Anselm
von Havelberg ein Wochenendlager durch. Als Höhepunkt veranstalteten wir eine 80m-Fuchsjagd
im Tegeler Forst im Norden Berlins. Bei einer solchen Fuchsjagd kommt es nicht darauf an,
arme kleine Tiere zu erschießen, sondern mit Hilfe von Peilempfängern im Gelände versteckte
Sender (die sog. Füchse) zu finden.
Da die Teilnehmer unserer Fuchsjagd noch relativ unbedarft waren, was das Peilen anbetrifft,
begannen wir unser Vorhaben mit einer Einführung in die Materie und erklärten anschließend
die Funktionsweise der Geräte. Nach diesem theoretischen Teil, der bei Kindern bekanntlich
nicht allzu lange dauern sollte, gingen wir zur Praxis über. Ein Peilempfänger wurde
vorgeführt, die übrigen Geräte wurden ausgeteilt und somit begann die erste kleine
Probepeilung. Da es unsere erste Aktion dieser Art war, kam es zwar zu anfänglichen
Schwierigkeiten, diese räumten wir jedoch relativ schnell aus. Die nachfolgende Test-Fuchsjagd,
bei der wir einen Sender in etwa 200m Entfernung versteckten, meisterten die Teilnehmer dann
schon fast problemlos.
Um die "richtige" Fuchsjagd gut zu überstehen, ging es nun erst einmal in die Mittagspause.
Nachdem sich alle gut gestärkt hatten, fanden sich die teilnehmenden Kinder und Jugendlichen
in 3er-Gruppen zusammen und liefen los. Da wir auch jüngere Pfadfinder dabei hatten, schalteten
wir die Füchse nacheinander manuell ein, um den erhöhten Schwierigkeitsgrad einer zeitlichen
Taktung und die Unterscheidung der Sender mittels Morsekennung herauszunehmen. Insgesamt wurden
drei Füchse versteckt, wobei sich der dritte und letzte Fuchs wieder in der Nähe unseres
Lagerplatzes befand.
Die Kinder streiften also durch den Wald und versuchten, die Sender zu finden. Der eine fand
den Fuchs schneller, der andere langsamer, aber allen machte es sichtlich Spaß. Nach etwa vier
Stunden traf auch die letzte Gruppe wieder im Lager ein.
Wir beendeten schließlich unsere Fuchsjagd mit einer Auswertung und einer kleinen Siegerehrung.

Ein besonderer Dank geht in diesem Zusammenhang noch an die Fuchsjagdreferentin des Distriktes
Berlin (D), Brigitte Drews DL7AFJ, die uns die Geräte lieh und somit unser Vorhaben erst ermöglichte.
Wer sich genauer über das Amateurfunkpeilen informieren möchte, der schaue doch bitte auf die
Seite des DARC Referates für ARDF-Funksport (http://www.darc.de/referate/ardf/). Dort gibt es nicht nur alle Informationen zum Thema,
sondern auch Kontaktadressen, für den Fall, dass man selbst einmal mitmachen möchte.
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